
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema analoge Fotografie entstand eine fotografische Begleitung, die sich den Prozessen, Materialien und Wirkungen des analogen Mediums widmet.
Die Arbeit beschäftigt sich unteranderem auch mit den bewussten Umgang mit Licht, Zeit und Materialität – zentrale Elemente der Fotografie, die im digitalen Zeitalter zunehmend in den Hintergrund treten, aber immer noch ihre Berechtigung haben. Ziel war es, den technischem Prozess sichtbar zu machen.
Die fotografische Umsetzung begleitet die wissenschaftliche Analyse mit einer Bildserien, die verschiedene Facetten der analogen Praxis zeigen: das Filmeinlegen den Moment der Belichtung, die haptische Arbeit in der Dunkelkammer und die ästhetische Qualität des entwickelten Prints. So entsteht ein visuelles Pendant zur theoretischen Untersuchung – eine dokumentarisch-künstlerische Spurensuche nach der Essenz des Fotografischen.